- Ina May Gaskin, Hebamme

Wenn eine Frau während der Geburt nicht aussieht wie eine Göttin, wird sie nicht richtig behandelt!

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Für wen kommt sie zum Einsatz?

Die Doula

Zum Beispiel, wenn....
...Dein Partner nicht zur Geburt mitkommt oder du dies nicht wünschst.
...Dein Partner eine zusätzliche Unterstützung möchte.
...Du Dein erstes Kind erwartest und viele Fragen und/oder Ängste hast.
...Du bereits eine traumatische Geburt hattest.
...Du eine schwierige Vorgeschichte, wie beispielsweise sexuelle Übergriffe erlebt hast.
...Du eine Folgegeburt nach einer schwierigen Lebensphase hast.
...Du Dich bei der vorherigen Geburt nicht ausreichend umsorgt gefühlt hast.
...Du vor der Geburt alleinstehend bist.
---Du ein Kind mit besonderen Bedürfnissen oder einer Krankheit erwartest.

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Positive Auswirkungen der

Doula- Geburtsbegleitung

Mittlerweile gibt es einige gute Studien, die die positiven Auswirkungen einer Geburtsbegleitung durch eine Doula hervorheben:

-25 % kürzere Geburtsdauer
-28 % geringerer Bedarf an Schmerzmitteln und Anästhesie
-50 % geringere Wahrscheinlichkeit per Kaiserschnitt zu entbinden
-39 % geringere Verabreichung von Wehenmitteln
-33 % geringeres Risiko mit dem Geburtserlebnis unzufrieden zu sein
-41 % geringeres Risiko für den Einsatz von Saugglocke oder Zange

Abgrenzung der Doula- Begleitung zur

Hebamme

Eine Doula hat KEINE medizinische Ausbildung und ersetzt in keinem Fall die Hebamme. Sie kann als "Schnittstelle" im Kreise aller Geburtspartner fungieren, ihre Hauptaufgabe ist es jedoch, die Gebärende auf Ihrem ganz persönlichen Weg zu unterstützen.
Sie ist für das Wohlbefinden der Frau da, sie bietet während der Schwangerschaft schon Unterstützung an, vor allem vor dem Hintergrund, dass Beleghebammen nur noch sehr rar gesät sind, kann sie die werdende Mama in allen Phasen der Geburt als vertraute Bezugsperson begleiten.
Die Hebamme hat klare medizinische Aufgaben im Geburtsverlauf und trägt die Verantwortung für den gesamten physiologischen Ablauf der Geburt. Hier kann die Doula Unterstützung sein, da die Gebärende von ihr rundum versorgt und betreut wird, während eine Hebamme im Klinikalltag oft mehrere Gebärende betreuen muss.

https://www.cochrane.org/de/CD003766/PREG_kontinuierliche-unterstutzung-fur-frauen-wahrend-der-geburt